Drei Gipfel in den Chiemgauer Alpen

Drei Gipfel in den Chiemgauer Alpen – Wasserwand, Heuberg und Kitzstein

Fenstertag und gutes Wetter, also nichts wie in die Berge! Nur wohin? Durch den Flo bin ich auf eine tolle Tour in den Ciemgauer Alpen gestoßen. Also nichts wie hin, doch ganz so leicht war es nicht ohne Navi hätte ich nämlich niemals den Wanderparkplatz Schweibern gefunden. Auf dem großen (kostenlosen) Parkplatz mitten im Wald gab es noch reichlich freie Plätze und ich habe dort mein Auto abgestellt.

Der Aufstieg

Vom Parkplatz aus ging es auf einer breiten Forststraße in vielen Serpentinen recht steil im Wald bergauf. Ich folgte der Straße immer weiter, nur einmal gab es eine Kreuzung. Da hier ein Wegweiser mir den Weg zeigte stellte auch dies kein Problem dar. Dann lichtete sich der Wald und ich erreichte eine freie Wiesenfläche. Hier standen auch einige Häuser. Zwischen den Almen folge ich dem Wegweiser nach rechts weg und schon bald geht es auf dem grasigen Hang steil bergauf, bis ich den Wald erreiche. Jetzt folgt ein kurzes aber steiles Waldstück, dann stehe ich auf den Sattel zwischen Wasserwand und Heuberg. Hier habe ich beschlossen erst nach rechts auf die Wasserwand zu gehen. Ein Seilversicherter Pfad führt mich jetzt an den Felsen nach oben. Dort angekommen geht es weiter über einen Grat und schon taucht vor mir das erste Gipfelkreuz des Tages auf. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht auf die Almen und die umliegenden Berge.

Über den Heuberg zum Kitzstein

Nach dem ich die Aussicht hier oben genossen habe ging es weiter. Ich stieg wieder an den Felsen ab zum Sattel und dann ging es wieder noch oben zum Heuberg. Nach einem kurzen Aufstieg über einen Grashang stand ich auch schon auf diesem. Da es hier vor Leuten nur so wimmelte legte ich nur eine kurze Pause ein. Auch auf dem Heuberg gibt es eine tolle Aussicht, diesmal über den Anfang vom Inntal.
Auf der gegenüberliegenden Seite habe ich den Heuberg wieder verlassen.Ein schmaler Pfad führte mich jetzt wieder in den Wald. Über viele Wurzeln ging es wieder leicht bergab. Da hier offensichtlich nicht ganz so viele Leute gehen war der Weg nicht immer so gut zu erkennen und ich stand einmal vor einem Abhang. Doch nach ein wenig umsehen habe ich den Weg wieder gefunden. Bald erreichte ich den Sattel zwischen Heuberg und Kitzstein. Hier lichtete sich der Wald kurz bevor es wieder recht steil nach oben ging. Nach dem steilen aber nicht all zu langen Aufstieg ging es wieder aus dem Wald raus und vor mir war das Gipfelkreuz zu sehen. Auf dem grasigen Grat gelangte ich zum Kreuz und machte es mir in der Sonne bequem. Bei der tollen Aussicht (Inntal, Kufstein und Kaisergebirge) kann ich nicht verstehen das hier so wenig Leute hingehen. Ich hatte den Gipfel sogar zeitweise für mich alleine.

Der Abstieg

Nach dem ich die Ruhe, die Aussicht und die Sonne am Kitzstein ausgiebig genossen hatte ging es wieder zurück ins Tal. Ich folgte wieder dem Pfad zurück zum Sattel. Hier bog ich auf einen anderen schmalen Pfad im Wald ab. Dieser führte mich wieder auf den Grashang oberhalb der Almen. Wieder an der Alm angekommen habe ich beschlossen mir noch ein Stück Kuchen zu gönnen. Nach einen leckeren Stück Zwetschenkuchen machte ich mich wieder auf den Weg in Richtung Auto. Doch diesmal folgte ich nicht die ganze Zeit der Straße sondern kürze immer wieder ab. An vielen der Serpentinen gibt es einen kleinen Pfad gerade den Berg runter und so war ich schnell wieder am Auto.

Karte

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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