Urlaub im Altmühltal

Urlaub im Altmühltal

Bereits letztes Jahr waren wir Ostern im Altmühltal. Dort hat es uns so gut gefallen das wir jetzt wieder für eine Woche hier her wollten. Auch dieses mal sollte es in die Pension Krach in Ellingen gehen, allerdings nicht mit Freunden sondern mit meinen Eltern.

Tag 1 – Ankunft in Ellingen

Der erste Tag von einem Urlaub beginnt natürlich immer mit der Anreise. Zum Glück ist Ellingen nicht so weit weg, daher mussten wir nicht so lange fahren und wir konnten uns kurz vor dem Mittag mit meinen Eltern treffen. Nach einer ordentlichen Brotzeit wollten wir und auch die Hunde raus. Wir beschlossen heute die Gegend und die Stadt Ellingen zu erkunden. Unsere Ferienwohnung liegt am Rand der Stadt, daher hatten wir diese bald verlassen und die Hunde konnten sich austoben. Unsere Runde führte uns vorbei an den wiedererrichteten Resten eines Römergebäudes und dann zurück in die Stadt. Obwohl ich eher für die Natur zu haben bin fand ich Ellingen richtig schön. Es gibt hier viele schöne alte Häuser, ein tolles Schloss und andere interessante Gebäude wie das Pleinfelder Tor. Nach der Runde ging es zurück in die Ferienwohnung.


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Tag 2 – Die Spalter Hügelland Tour

Nach einem ordentlichen Frühstück ging es mit dem Auto in den Ort Spalt. Nach dem das Auto in diesem schönen Ort abgestellt war ging es los. Wir haben den Ort an der Seite wieder verlassen und folgten dem kleinen blauen Schild mit der Unterschrift „Spalter Hügelland Tour“. Es ging entlang an Hopfenfeldern, durch Waldstücke und über Wiesen. Nach einiger Zeit kamen wir an einer Holzhütte vorbei. Diese kam für uns gerade richtig da es anfing zu regnen. Immer zu ging es wie der Name „Hügelweg“ schon sagt hoch und runter. Im Wald ging es über schmale Holzbrücken und vorbei an tollen Schluchten. Zwar können diese nicht mit den Schluchten in den Alpen mithalten sind aber dennoch sehenswert. Genau wie das Naturdenkmal „Schnittlinger Eiche“, einer großen alten Eiche. Doch auch die beiden Orte Theilenberg und Wernfels sind nicht hässlich. Etwas unterhalb von Wernfels ging es noch an der Burg vorbei, hier befindet sich eine Jugendherberge. Wenig später erreichten wir dann Stiegelmühle, hier gab es das erste mal auf der Tour die Möglichkeit einzukehren. Nach dieser Pause haben unsere Mädels sich geweigert die Hügelland Tour fortzusetzen. So folgten wir dem Weg an der Fränkischen Rezat entlang zurück nach Spalt und nach einem Eis in Spalt ging es wieder zurück in die Ferienwohnung.


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Tag 3 – Regentag

Für unseren dritten Tag sah das Wetter nicht gut aus. Es war viel Regen vorhergesagt, daher beschlossen wir nach Weißenburg zu fahren und uns die Stadt anzusehen. So schlenderten wir mit Regenschirm bewaffnet durch die wunderschöne alte Stadt. Es ging durch das malerische Ellinger Tor und vorbei an vielen schicken alten Häusern. Wie fast überall in der Gegend gab es auch wieder etwas aus der Zeit der Römer zu entdecken. Etwas außerhalb von Weißenburg stand einst einst eine Therme, also ein Römisches Badehaus. Von dieser Therme wurden Mauern entdeckt, freigelegt und für Besucher zugänglich gemacht. Über einen Steg kann man jetzt über diese Mauern gehen und auf Infotafeln wird viel dazu erklärt. Nach den Römern wollten wir noch etwas aus einer späteren Epoche erkunden, so ging es auf die Festung Wülzburg. Diese ist auf einem Hügel oberhalb von Weißensee errichtet. Bei einer Führungen ging es durch enge Gänge, in den Kerker und an die Außenmauern. Dabei erfuhren wir viel über die Geschichte dieser Anlage. Dann war es Zeit wieder zurück in die Ferienwohnung zu fahren und Abendbrot zu essen.


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Tag 4 – Zum Druidenstein

Unsere Wanderung begann in Georgensgmünd. Das Auto haben wir dort an einem relativ großen und kostenlosen Parkplatz mitten in der Stadt an der Rednitz abgestellt. Dann ging es durch den Ort. Es ging vorbei am Marktplatz, am Jüdischen Friedhof und dann raus aus der Stadt. Anfangs führte uns der Weg durch kleine Waldstücke, vorbei an Wiesen und vorbei an Hopfenfeldern. Dann mussten wir eine Straße überqueren und es ging weiter im Wald. Jetzt tauchten auch die ersten Schilder mit dem Hinweiß „Druidenstein“ auf. Auf einem breiten Waldweg folgten wir den Schildern, bis nach einiger Zeit und einigen Abzweigungen es auf einem schmalen Pfad weiter ging. Kurz drauf standen wir auch schon am Druidenstein. Nach der Pause am Stein ging es wieder zurück auf den breiten Waldweg, diesem folgten wir jetzt weiter bis zur nächsten Kreuzung. An dieser bogen wir nach rechts ab und folgten dem Weg weiter. Es ging vorbei am Atlasweiher in den Ort Mäbenberg. Im Ort bogen wir kurz nach der roten Kapelle wieder nach rechts ab und es ging weiter durch Wiesen und an Hopfenfeldern nach Rittersbach. Auch diesen Ort haben wir durchquert und am Ende ging es auf einem Schotterweg durch die gewohnte Landschaft, bis wir wieder auf den Hinweg stießen. Auf diesem ging es jetzt zurück und schon bald erreichten wir wieder den Ort Georgsgmünd.


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Tag 5 – Der Brombachsee

Für unseren fünften Tag war bestes Wetter vorhergesagt und so beschlossen wir an den Brombachsee zu fahren. Mit dem Auto ging es nach Langlau, dort haben wir das Auto in der nähe vom Bahnhof abgestellt. Jetzt ging es zu Fuß weiter, wir wanderten durch den Ort in Richtung See. Es dauerte nicht lange bis wir den Kleinen Brombachsee erreichten. Am See bogen wir nach rechts ab und folgten dem recht breiten Weg. So ging es am See entlang. Dabei trennten uns meistens einige Bäume vom Wasser, doch fast immer war der See durch die Bäume zu sehen. Irgendwann tauchten dann auf der rechten Seite Zäune mit dem Hinweis „Militärischer Sicherheitsbereich“ auf, das ist an sich nichts ungewöhnliches, doch etwas später waren genau in diesem Bereich Wildschweine zu sehen. Nach dem wir die Tiere und deren Kinder eine weile beobachtet hatten ging es weiter und wir erreichten eine recht große Wiese. Auf dieser befanden sich mehrere Brotzeitbänke und eine Krokodilstatue. Hier gönnten wir uns eine weitere Pause. Gleich nach der Wiese befindet sich der Damm zwischen dem Kleinen und dem Großem Brombachsee. Wir überquerten den Damm, dabei war gut zu erkennen das es sich tatsächlich um zwei Seen handelt und das diese sogar unterschiedlich hoch sind. Auf der anderen Seite ging es noch ein Stück am See entlang. Doch dann haben wir diesen verlassen und folgten dem recht steilen Weg in den etwas erhöht gelegenen Ort Absberg. Hier oben gibt es eine tolle Aussicht auf den Brombachsee. Ein weiterer Weg führt uns wieder bergab, an einem Sportplatz vorbei zurück zum See. Dort überqueren wir eine kleine Brücke und wandern am Rand von einem Campingplatz am See entlang. Nach einiger Zeit kommen wir an einem Hundespielplatz, jetzt dürfen endlich auch die Hunde mal ans Wasser. Danach geht es auf einem geteerten Weg. Dieser führt uns über eine große und eine kleine Brücke zurück an die Stelle an der wir den See erreicht haben. Jetzt müssen wir nur noch zurück zum Auto und dann in die Ferienwohnung.


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Tag 6 – wieder Regen

Die Wettervorhersage für unseren sechsten Tag war ziemlich schlecht. Daher stand mal wieder keine Wanderung auf dem Plan, sondern wir wollten nach Pappenheim fahren. Dort angekommen spazierten wir eine Runde durch den Ort. Dieser ist leider nicht besonders sehenswert, aber die Burg Pappenheim schon. Also ging es den Burgberg nach oben und rein in die Burg. Nach dem wir den Eintritt bezahlt hatten war dies auch kein Problem. Nach dem Kassenhäuschen ging es noch ein kleines Stück den Berg rauf, dann bogen wir vor dem Eingang zur Vorburg nach links in den Kräutergarten ab. Nach dem Kräutergarten ging es dann in die Vorburg. Hier gab es viel zu entdecken, unter anderem eine Kapelle, ein Standesamt und eine Folterkammer. Über eine Brücke gelangten wir in die Überreste der Hauptburg. Von dieser waren bis auf den Bergfried, den großen Turm, fast nur noch Mauern übrig. Circa 100 Stufen galt es zu überwinden um auf den Turm zu gelangen. Doch das hat sich mehr als gelohnt, hier oben gab es eine richtig tolle Aussicht. Nach dem wir die Burg ausgiebig besichtigt hatten ging es weiter nach Treuchtlingen. Dort wollten wir eine weitere Burgruine besichtigen. Das Auto wurde auf einem Parkplatz unterhalb der Burg abgestellt und es ging dann zu Fuß weiter bis zur Burg. Von dieser sind leider nur noch einige Grundmauern übrig und der Turm war auch verschlossen. Daher ging es noch runter in die Stadt. Auf unserer Runde durch die Stadt entdeckten wir dann unter anderem das Schloss und eine alte Dampflock. Da die Altmühl auch durch Treuchlingen fließt haben wir es endlich auch mal geschafft an den Fluss der dieser Gegend den Namen gibt zu kommen und so haben wir es uns nicht nehmen lassen an ihm ein wenig entlang zu wandern bevor es zurück in unser Zuhause auf Zeit ging.


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Tag 7 – Piraten am Altmühlsee

An unserem siebten Tag war das Wetter wieder gut und wir fuhren an den Altmühlsee. Das Auto wurde dort an einem Großen aber kostenpflichtigen Parkplatz am Seezentrum Schlungenhof abgestellt. Dann ging es an den See. Dann ging es auf einem breiten Weg um den Altmühlsee rum, die meiste Zeit war mit etwas abstand ein Radweg neben uns. Doch es gab auch immer wieder Stellen an denen wir uns den Weg mit den Radfahrern teilen mussten. Auf der Seeseite trennten uns die meiste Zeit Büsche, Bäume oder Wiesen vom Wasser. Nach kurzer Zeit kamen wir an einer Surfstation vorbei und an Gaststätten. Doch dann gab es lange Zeit keine Möglichkeit mehr zum Einkehren. Als wir fast das andere Ende vom See erreicht hatten führte eine Brücke zu der Vogelinsel, doch wir beschlossen nicht rüber zu gehen. Wenig später ging es über eine Brücke und dann weiter auf dem Gemeinsamen Rad und Fußweg. In den Wiesen auf der seeabgewanten Seite waren viele Wildgänse zu sehen, hin und wieder flogen diese auch über uns. Dann gab es wieder eine Brücke, diesmal war sie etwas größer als die erste. Auch auf dieser Seite ging es auf einem gemeinsamen Weg weiter. etwas neben uns war der Ort Streudorf zu sehen. Wir wanderten jetzt einige Zeit weiter und es gab zwischendurch einige kurze Stellen an denen Rad und Fußweg getrennt waren. Nach einiger Zeit erreichten wir wieder eine Gaststätte, das Seezentrum von Wald. Doch dies ließen wir liegen und wanderten weiter. Auch den sehr schönen Spielplatz, der etwas später auftauchte, ignorierten wir. Bald verlief recht dich am See eine große Straße und so waren immer mehr Auto zu hören. Dann galt es nur noch um die Ausbuchtung vom See zu wandern und schon waren wir wieder zurück am Ausgangsort. Doch diesmal ging es noch nicht zurück in die Ferienwohnung. Wir wollten noch die Piratenfahrt auf dem Altmühlsee mitmachen. Nach dem Elena zu einem Richtigen Pirat mit Augenklappe und Kopftuch geschminkt wurde ging es zusammen mit vielen anderen auf das Piratenschiff. Hier gab es eine spannende Schatzsuche mit Flaschenpost, Inselaufenthalt und allem was dazu gehört. Nach dem der gefundenne Schatz aufgeteilt war ging es zurück in die Wohnung.


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Tag 8 – Abreise

Irgendwann ist es doch immer so es kommt der Tag an dem es wieder nach Hause geht. Da es uns sehr gut im Altmühltal gefallen hat fiel uns der Abschied schwer, doch wir wollten nicht direkt zurück nach München fahren. So ging es nach dem wir uns von der Vermieterin der Ferienwohnung verabschiedet hatten noch nach Rohrbach. Hier gibt es ein sehr seltenes Naturschauspiel zu sehen, die Steinerne Rinne. Das Wasser sich in den Fels eingräbt ist ja nichts außergewöhnliches, aber hier hat sich eine Erhöhung gebildet auf welcher das Wasser fließt. Kurz hinter dem Wanderparkplatz in Rohrbach beginnt die Steinerne Rinne und direkt daneben ist ein Steg durch den Wald gebaut. So kann dieses Naturschauspiel Wunderbar betrachtet werden, denn auf den Fotos kommt es garnicht so gut zur Geltung. Nach circa 100 Metern war es dann aber wieder vorbei mit der Rinne, daher sind wir noch eine Runde durch den Wald gegangen. Dann haben wir noch unsere Füße an dem Kneipbecken abgekühlt bevor es auf den Spielplatz ging. Sowohl Spielplatz als auch Kneipbecken befinden sich am Wanderparkplatz. Doch dann stand das unvermeidliche bevor. Es ging zurück nach München.


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über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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