Die Alpspitze (endlich mal) bei Sonnenschein

Bisher hatte ich ja nicht viel Glück mit dem Wetter bei meinen Wanderungen auf die Alpspitze. Die erste Tour musste ich wegen Gewitter abbrechen und bei meinem zweiten Versuch zog ein Gewitter auf kurz bevor ich den Gipfel erreicht hatte. Doch diesmal hatte ich Glück. Zwar wollte ich nur am Sonntag in die Berge gehen aber nach einem Telefonat mit dem Maik (Bergpixiel) ging es spontan am Samstag Abend noch nach Hammersbach und von dort aus zum Kreuzeckhaus. Dieses erreichten wir nach einem steilen Aufstieg im Wald über den Jägersteig. Nach einem gemütlichen Hüttenabend, mit vielen guten Gesprächen sowie dem Versuch Garmisch-Partenkirchen bei Dämmerung zu Fotografieren machten wir es uns in einem zwei Mann Zimmer bequem. Da es am Abend noch leicht geregnet hatte war ich ziemlich überrascht, am Morgen strahlend blauen Himmel ohne Wolken zu erblicken. Nach dem Frühstück ging es dann auf einem schmalen Pfad direkt zum Osterfelderkopf, diesen erreichten wir gerade noch vor der ersten Seilbahn. Deswegen hielten wir uns nicht lange am Alpspix auf und gingen schnell weiter zum Einstieg der Alpspitz Ferrata. An der ersten Leiter gab es bereits einen kleinen Stau, vor uns war eine Schulklasse. Nach einiger Zeit machte die Gruppe eine Pause, so konnten wir diese überholen und unseren Weg ohne Beeinträchtigung fortsetzten. Auf vielen Internetseiten wird ja bereits kritisiert das die Alpspitze mit viel Eisen versehen ist, es soll sogar jemand geschrieben haben das die Alpspitze mit Eisen erstochen werden sollte und auch für meinen Geschmack steckt zu viel Metall im Berg aber am meisten störte mich das sogar Stufen in den Berg gehauen wurden. Auf dem Gipfel gab es dann die übliche Fotopause. Hinter den Bergen am Horizont zogen schon Wolken hervor was ziemlich beeindruckend aussah. Da aber immer mehr Leute hier oben auftauchten, traten wir bald den Rückweg an. Über das Oberkaar ging es anfangs auf ziemlich viel Schotter bergab, später folgten einige Seilversicherte Stellen, bis wir nach einiger Zeit im Nordwandsteig ankamen. Dort ging es über einige Leitern, Seilversicherte Stellen und Tunnel zum Osterfelderkopf zurück, welcher inzwischen foller Leute war. Den Weg nach unten fand ich viel schöner und interessanter zu gehen als die Ferrata, weil es hier nicht versucht wurde den Berg so umzubauen das es ein Wanderweg wird. Nach dem wir uns am Gasthaus der Seilbahn gestärkt hatten, wanderten Maik und ich auf dem Fahrweg zurück in Richtung Kreuzeck. Der Weg ist zwar nicht anspruchsvoll aber die Wolken kamen schon deutlich näher, dafür gibt es immer wieder eine tolle Aussicht zu genießen. Kurz vor dem Kreuzeckhaus verließen wir den Fahrweg wieder und bogen auf den Jägersteig ab. Obwohl wir uns zwischenzeitlich Sorgen machten ob das Wetter hält erreichten wir das Auto ohne nass zu werden.


über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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