Zu Besuch bei den Schwaben

Alles begann mit einem Versprechen, welches ich vor langer Zeit gegeben habe. Ostern war es dann soweit, wir lösten das versprechen ein und wir fuhren nach Reutlingen zum Familienbesuch. Da unser Hund der Leon bei dem Spaziergang durch die Stadt Reutlingen etwas zu kurz kam sollte ich noch eine kleine Runde mit ihm gehen. Dabei entdeckte ich einen faszinierenden Sonnenuntergang, dies wollte ich natürlich fotografieren. Auf einem kleinen Hügel baute ich das Stativ mit der Kamera auf. Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zum Wanderparkplatz an der Nebelhöhle auf der Schwäbischen Alb. Vom Parkplatz aus ging es an der Albkante entlang durch den Wald zum Aussichtsfelsen Gießstein. Hier hat man eine tolle Aussicht über das Tal und auch das Schloss Lichtenstein ist bereits zu sehen. Doch leider war die Aussicht an dem Tag durch den Nebel etwas getrübt. Vom Gießstein ging es weiter durch den Wald in Richtung Schloss, dabei kamen wir immer wieder an schönen Aussichtspunkten vorbei. Nach einiger Zeit verließen wir den Wald, nun ging es weiter über eine Wiese bis es wieder ein kleines Stück durch den Wald zum alten Forsthaus ging und wir wenig später das Schloss erreichten. Hier wurde von uns allen beschlossen den Schlosshof zu besichtigen. Das Schloss Lichtenstein schaut zwar aus als stammt es aus dem Mittelalter aber es ist dennoch erst im 19. Jahrhundert erbaut worden und wenn man genau hinschaut so erkennt man das viele Teile nicht echt sind und gar nicht funktionieren können. Kurz unterhalb vom Schloss gibt es noch einen Hochseilgarten, da wir aber den Hund dabei hatten konnten wir diesen leider nicht begehen. Auf relativ direktem Weg gingen wir zurück zur Nebelhöhle. 140 Stufen ging es nach unten in den Berg hinein und wir waren absolut fasziniert von den beeindruckenden Tropfsteinen. Nicht ohne Grund gilt die Nebelhöhle als eine der schönsten und größten Höhlen der Schwäbischen Alb. Bevor wir wieder nach Hause fuhren gab es noch eine kleine Wanderung zum Wunschbaum, dies ist ein Baum mit einem Geschnitzten Gesicht. Der Weg dort hin ist recht unspektakulär da es die Ganze Zeit im Wald leicht nach oben geht.

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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