Mit dem Hund in die Berge

Wenn Ihr mit dem Hund in die Berge wollt gibt es natürlich einiges zu beachten.

Ich habe hier für Euch einige Punkte zusammengestellt:

1. Den Hund nicht überfordern

Genau wie ein Mensch muss auch ein Tier trainiert werden. Ihr könnt also nicht gleich auf der ersten Tour mit Eurem Hund den Mount Everest erklimmen. Wenn der Weg zu weit ist und Euer Hund keine Lust mehr hat weiter zu gehen schaut es schlecht aus. Dann könntet Ihr Glück haben das der Hund sich motivieren lässt oder Ihr müsst ihn zurück tragen. Genauso wichtig ist es auf den Weg zu achten. Eine leichte Kraxelstelle kann für einen kleinen Hund schon ein riesen Problem sein und Ihr müsst das Tier tragen. Um einen Hund sicher über eine für ihn zu schwere Stelle zu tragen müsst Ihr aber selbst noch ausreichend Reserven haben.

2. Nehmt genug Wasser mit

Wenn Ihr mit Hunden in den Bergen seid müsst Ihr natürlich nicht nur für Euch selber genügend trinken dabei haben. Zwar trinken die meisten Hund aus Bächen, Pfützen, … aber in den Bergen gibt es die nicht immer. Ihr dürft dabei allerdings nicht vergessen das der Hund nicht aus der Flasche trinken kann.

3. Probleme beim übernachten

In den meisten Hütten dürfen keine Hund übernachten. In einigen ist es jedoch unter bestimmten Auflagen möglich. Zum Teil dürfen die Tiere im Schuhraum schlafen, allerdings sollten sie da nicht die ganze Nacht rumheulen. Es sei denn Ihr steht darauf den Zorn von allen anderen Gästen auf Euch zu haben. Ich habe auch schon gelesen das Hunde im Winterraum übernachten dürfen und erlebt das der Hund in der Scheune schlafen durfte. Das kann natürlich für Euch bedeuten das Ihr noch eine Isomatte und einen Schlafsack mitnehmen müsst. Das wichtigste ist aber sich vorher bei dem Wirt zu melden denn keiner mag es wenn er vor vollendete Tatsachen gestellt wird.

4. Probleme mit den Hinterlassenschaften

Wenn der Hund irgendwo mitten im Wald seinen Haufen fallen lässt wird das vermutlich kaum einen stören. Aber viele Wanderungen beginnen nicht im Wald. Ihr müsst erst ein Stück durch einen Ort oder an Feldern entlang. Hier wird sich ganz sicher jemand an dem Haufen stören.

5. Kühe, Schafe, …

In den Bergen geht es immer wieder über beweidete Wiesen, hier gilt besondere Vorsicht. Kühe, gerade wenn sie Kinder haben, reagieren nicht unbedingt freundlich auf Hunde und Schafe rennen weg. Um keine Probleme mit anderen Tieren oder Menschen zu bekommen solltet Ihr euren Hund in der Nähe von anderen Tieren immer an der Leine haben. Das bedeutet aber auch Ihr müsst immer weit vorausschauen um eventuelle Gefahren rechtzeitig zu erkennen.

Das sollten die wichtigsten Punkte gewesen sein. Wenn Euch noch etwas einfällt lasst es mich doch wissen.

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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