Familienwanderung auf den Blomberg

Familienwanderung über den Heiglkopf auf den Blomberg

Als ich am Ostersonntag aufgewacht bin lachte mich die Sonne an. Da konnte ich nicht widerstehen und musste in die Berge, also habe ich Frau und Kind aus dem Bett geworfen. Beim Frühstück überlegten wir uns schnell ein Ziel und fuhren los. Es ging in die Nähe von Bad Tölz. Etwas außerhalb von Wackersberg wurde das Auto auf dem Parkplatz unterhalb des Gasthauses Waldherralm geparkt.

Der Aufstieg zum Heiglkopf

Vom Parkplatz ging es erst einmal recht gemütlich los. Wir folgten dem Waldweg am Bach. Diesen haben wir jedoch bald wieder verlassen und folgten an einer Kreuzung dem Weg nach rechts leicht bergauf. Es dauerte nicht lange bis wir aus dem Wald heraus kamen. Jetzt führte uns der Weg durch Almwiesen und an einigen Gebäuden vorbei. Dann wurde jedoch der Weg viel steiler. Hier war der Wind bereits zu hören und je höher wir kamen desto mehr spürten wir ihn auch. Doch ein Stück nach der Alm ging es wieder in den Wald, hier war es nicht mehr ganz so windig. Auf einem breiten und an vielen Stellen matschigen Weg ging es weiter steil bergauf. Irgendwann mündet der Waldweg auf eine Forststraße, hier zeigte uns ein Wegweiser den Abzweig zum Heiglkopf. Auf einem schmalen Weg geht es jetzt weiter steil bergauf, bis wir nach einiger Zeit aus dem Wald heraus kommen. Vor uns liegt ein teilweise mit Schnee bedeckter Hang und das Gipfelkreuz ist bereits zu erkennen. Nach dem wir uns durch Schnee und Matsch nach oben gekämpft haben stehen wir vor dem Kreuz. Da es nicht so windig ist wie wir erwartet haben gibt es hier erst einmal die Gipfelbrotzeit.

weiter zum Blomberg

Da es zwar sonnig aber durch den Wind doch recht kalt ist geht es bald weiter. Wir verlassen den Heiglkopf und folgen dem Weg in Richtung Blomberg und es wird bald wieder steil. Es gilt hier eine kurze teilweise mit Schnee bedeckte Scharte zu überwinden. Danach war es nicht mehr so steil, es gab nur noch mäßige Höhenänderung und vor uns tauchte ein weitere Kreuz auf. Es ist das Gipfelkreuz des Blomberg. Doch es liegt nicht auf dem höchsten Punkt, denn vom Kreuz aus ging es weiter leicht bergauf auf einen Sattel. Hier hat man eine tolle Aussicht und es gibt auch eine Übersichtstafel der umliegenden Berge. Nach einer weiteren kurzen Pause folgen wir dem breiten Weg bergab. Immer wieder sind an den Seiten Kunstwerke zu entdecken. Bald taucht vor uns auch schon die Bergwachthütte auf und auch das Blomberghaus ist zu sehen. Nach einem kurzen Gegenanstieg haben wir es auch schon erreicht und wir gönnen uns einen Almdudler sowie ein Stück Kuchen.

der Abstieg

Über dem Blomberghaus zogen bedrohliche, dunkle Wolken auf, also beschlossen wir uns auf dem Weg zurück zu beeilen. Daher ging es schnell zurück zur Bergwachthütte. Hier folgten wir den Spuren im Schnee in den Wald. Bald erreichen wir eine breite Forststraße, auf dieser geht es zurück zum Aufstiegsweg und weiter nach unten zum Auto.

Karte

Weitere Infos:

Bei dieser Tour solltet Ihr unbedingt auf die Lawienenlage achten!
Die Tour habe ich in dem Buch „Münchner Berge (Rother Schneeschuhführer)“ gefunden.
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über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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