Bergtour auf den Blankenstein

Bergtour auf den Blankenstein

Endlich war das Wetter mal wieder gut, so fiel es mir nicht schwer die Christine und den Robert zu einer Bergtour zu überreden. Schnell war auch das Ziel, der Blankenstein ausgesucht und so ging es mit dem Auto zum Parkplatz auf der Valeppstraße. Nach dem die 2€ Maut bezahlt waren konnten wir auf den Parkplatz fahren.

Aufstieg zum Blankenstein

Am Parkplatz angekommen schnappten wir die Rucksäcke und es ging los. Auf der geteerten Forststraße gewannen wir schnell an Höhe. Wir folgten dem Forstweg einige Zeit durch den Wald. Doch dann ging es aus dem Wald heraus und jetzt an Wiesen vorbei. Hier verließen wir den Forstweg und folgten einem schmalen Pfad durch die Wiese steil nach oben in den Wald. An einem Abzweig kurz vor der Riedereck Alm bogen wir nach rechts ab. Es geht noch ein Stück weiter bergauf, dann taucht der Blankenstein bereits vor uns auf, doch bis wir ihn erreichen verging noch etwas Zeit. Am Nordhang der Risserkogel queren wir das Tal und erreichen den Blankensteinsattel. Hier ist auch die Bergwachthütte am Fels schön zu sehen. Doch bevor es an den spannenden teil der Bergtour geht gönnen wir uns noch eine Pause in der Sonne. Die Zeit nutzen wir um noch einmal die Wegbeschreibung zu checken, dann geht die Suche los. Denn der Weg hoch zum Gipfel ist nicht markiert. So kraxeln wir jetzt über die Felsblöcke am Bergfuß nach oben. Nach kurzer Zeit geht es in einer Rinne weiter nach oben. Wir klettern jetzt bis zum Ende der Rinne und queren nach links in eine weitere etwas offenere und deutlich leichtere Rinne. Jetzt können wir das Gipfelkreuz bereits sehen. Dann geht es wieder nach rechts ein kleines Stück runter, in ein leichtes Gehgelände. Dieses endet erneut in einer Rinne welche noch einmal unsere Kletterkünste fordert. Nach dem auch dieses Stück gemeistert ist stehen wir am Gipfel. Jetzt ist natürlich erst einmal eine ordentliche Pause angesagt. Es wird die mitgebrachte Brotzeit verspeist, die Aussicht genossen und natürlich darf auch das Fotografieren nicht zu kurz kommen.

Abstieg vom Blankenstein

Nach dem wir uns gestärkt hatten ging es wieder runter zum Sattel. Doch das war nicht ganz so leicht, denn abklettern ist deutlich schwerer als nach oben. Doch wir haben es alle heil runter geschafft. Am Blankensteinsattel schlugen wir nicht dem Weg ein von dem wir kamen, sondern überquerten den Sattel. In einem Waldigen Stück ging es jetzt bergab. Doch je weiter wir nach unten Kamen desto matschiger wurde es. Es war so schlimm das wir kaum den Weg gehen konnten. So gut es irgendwie ging versuchten wir dem Matsch auszuweichen. Zum Glück wurde es weiter unten wieder besser und wir kamen gut voran. Nach einiger Zeit mündete unser Weg auf einer geteerten Forststraße. Dieser folgten wir weiter bergab. Doch als wir ein Schild mit der Aufschrift Wasserfall entdeckten wurde die Straße wieder verlassen. Jetzt ging es auf einem schmalen Pfad in einigen Serpentienen zum Wasserfall. Dieser Abstecher hatte sich gelohnt. Der schmale Pfad brachte uns vom Wasserfall wieder zurück auf die Straße und wir folgten dieser weiter. Jetzt dauerte es nicht mehr lange und wir waren an der Stelle an der wir die Straße verlassen hatten. So ging es auf dem Aufstiegsweg zurück zum Auto. Da für uns auch ein Kuchen zu einer guten Bergtour gehört ging es mit dem Auto ein kleines Stück die Mautstraße bergauf zur Monialm. Hier gönnten wir uns, in der Sonne sitzen, noch die leckere Belohnung, bevor es wieder nach Hause ging.

Karte

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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