Über den Feldberg auf den Stripsenkopf

Bestes Wetter lockte mich in das Kaisergebirge, eine Begleitung habe ich auch schnell gefunden. So stand am Donnerstag morgen die Christine bei mir vor der Tür um Mich und meinen Hund den Leon einzusammeln. Dann ging es ab auf die Autobahn in Richtung Berge, kurz vor der Grenze nach Österreich haben wir diese wieder verlassen um in Richtung Kössen zu fahren und schließlich ins Kaiserbachtal zu gelangen. Über die Mautstraße, welche inzwischen 4 € kostet, gelangten wir zum Parkplatz am Ende der Straße. Dann hieß es Wanderschuhe an und es ging los. Wir folgten dem gut ausgeschilderten Weg in Richtung Ranggen-Hochalm. Da der Weg durch Weiden führt musste ich den Leon an die Leine nehmen. An der Alm entscheiden wir uns den nicht so steilen aber dafür längeren Weg zu wählen. In einem weiten Bogen ging es auf den Feldberg, dabei führte uns der Weg immer wieder durch Hochwaldstücke und auch die Aussicht kam nicht zu kurz. Nach einiger Zeit tauche dann das Gipfelkreuz vor uns auf und wir konnten erkennen das bereits einige Leute auf dem Gipfel waren. Wenig später erreichten wir auch schon den Gipfel des Feldbergs, jetzt gab es erst einmal eine Pause. Während Christine und ich etwas aus dem Rucksack aßen versuchte der Leon sein Glück bei den anderen Leuten auf dem Gipfel, er hatte Glück und es gab Würstchen für ihn. Nach der Pause verließen wir den Gipfel und folgten dem Grat in Richtung Stripsenkopf. Auf einem tollen Weg mit grandioser Aussicht auf Zamen- und Wildenkaiser ging es über Wiesen oder durch Latschen, bis es kurz vor dem Stripsenkopf schroffer wurde. Es folgte noch ein kurzer Aufstieg und schon standen wir vor dem Häuschen auf dem Gipfel. Hier waren noch mehr Leute als auf dem Feldberg, daher viel die Pause nicht ganz so üppig aus. Leider ging es nicht über den Klettersteig nach unten sondern über den Normalweg, aber auch dieser ist recht interessant. Direkt neben dem Weg steht auf einem Fels ein Kreuz, natürlich konnte ich nicht anders als dort hin zu gehen. Hier führte ein Klettersteig und eine Seilbrücke entlang. Nach dem kurzen Abstecher ging es unterhalb von dem Felsen vorbei an Kletterern weiter zum Stripsenkopfhaus. Nach dem wir alle drei unseren Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt hatten ging es weiter bergab in Richtung Parkplatz. Mitten auf dem Weg trafen wir auf etwas das wir hier nicht mehr erwartet hatten. Ein relativ großes Schneefeld, welches mit Stangen und Seil gesichert war. Danach ging es immer weiter bergab, irgendwann wurde der Weg immer breiter und wir konnten die Griesner Alm sehen, wenig später standen wir auch schon am Auto.


über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

6 Replies to “Über den Feldberg auf den Stripsenkopf”

  1. Eine sehr schöne Tour – besonders auch weil der Hund gut mit kann – dankeschön, auch der Film hat mir sehr gut gefallen.

    Viele Grüße – Monika mit dem BenteTier

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