Schneeschuhtour auf die Rofanspitze

Schneeschuhtour auf die Rofanspitze

Endlich war mal wieder gutes Wetter am Wochenende, also nichts wie in die Berge. Doch an diesem Wochenende fingen in vielen Bundesländern und auch in Österreich die Osterferien an. Das hieß, es wird viel Stau geben, daher beschlossen wir ziemlich früh loszufahren. Mit dem Auto ging es an den Achensee, genauer gesagt an die Talstation der Rofanseilbahn. Hier parkten wir das Auto und es ging los.

Der Aufstieg

Auch wenn das normalerweise nicht unsere Art ist nahmen wir diesmal die Seilbahn um das erste Stück abzukürzen. Da wir alle im Alpenverein sind sparten wir bei der Bahn 2€ und mussten so für Berg- und Talfahrt 18€ bezahlen. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir die Bergstation, diese lag schon in der Sonne und es war schon richtig warm. Daher wanderten die Jacken als erstes in den Rucksack, dann wurden die Schneeschuhe angezogen und es ging los. Am Rand der Skipisten folgten wir den Schildern „Winterwanderweg“. Nach kurzer Zeit verließen wir, unterhalb vom Gschöllkopf, die Pisten und folgten den Spuren von der Tourenski- und Schneeschuhgängern. Es war einfach toll zu sehen wie viel Schnee hier oben lag, da im Tal so gut wie nichts mehr von der weißen Pracht zu sehen ist. Unser Weg zog sich durch eine beeindruckende Gegend welche nicht nur im Sommer sehr schön ist. Es gab hin und wieder kurze Steigungen zu überwinden, doch die meiste Zeit wanderten wir ohne große Höhenänderung durch die Winterlandschaft. Der Weg verlief unterhalb der Seekarlspitze direkt auf dem markanten Roßkopf zu. Doch etwas unterhalb vom Roßkopf bog der Weg ab und führte um diesen herum. Kurz danach ging es durch die Grubascharte und auch unser Ziel war jetzt schön zu sehen. Mit dem Ziel vor Augen stapften wir weiter. Es ging am Hang entlang und hier war es mit den Schneeschuhen nicht mehr so leicht zu gehen da immer wieder der äußere Fuß wegrutschte. Kurz vor dem Gipfel wurde es noch einmal etwas steiler, dann folgten wir dem Grat bis kurz vor das Gipfelkreuz. Um an das Kreuz zu gelangen kraxelten wir durch wenige Meter felsiges Gelände. Doch das Gipfelkreuz war nicht der höchste Punkt der Rofanspitze, also ging es noch bis ganz nach oben. Da ein sehr kalten Wind wehte haben wir die geniale Aussicht nur kurz genossen.

Der Abstieg

Zurück ging es fast auf dem Selben Weg. Doch wir ließen nach der Grubascharte den Bogen um den Roßkopf aus, sondern folgten den Spuren gerade aus. Da hier kaum noch der Wind wehte und es auch hier sehr schön ist holten wir hier unsere Gipfelpause nach. An der Erfurter Hütte, welche gleich an der Bergstation der Rofanseilbahn liegt, gönnten wir uns eine weitere Pause. Die Hütte liegt einfach so toll, man hat hier eine tolle Aussicht auf das Tal und die Berge, das wir auf der sonnigen Terrasse uns noch ein Stück Kuchen gönnten bevor es mit der Bahn wieder zurück ins Tal ging.


Karte

Weitere Infos:

Bei dieser Tour solltet Ihr unbedingt auf die Lawienenlage achten!
Die Tour habe ich in dem Buch „Münchner Berge (Rother Schneeschuhführer)“ gefunden.
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über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

3 Replies to “Schneeschuhtour auf die Rofanspitze”

  1. Hi Markus!
    Das sieht aus, als hättet ihr eine tolle Tour gehabt! Ich habe vor einigen Wochen meine erste Schneeschuh-Tour gemacht (im Nationalpark Skuleskogen in Schweden) und bin total begeistert! Wie schön zu sehen, dass man dafür gar nicht ganz so weit reisen muss ;-)
    Viele lieben Grüße,
    Rike

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