Lawinen gehen uns alle an!

Lawinen gehen uns alle an!

Der Winter steht vor der Tür und wahrscheinlich kommt mit ihm auch der Schnee. Zumindest in den Bergen. Daher wird es Zeit sich mit dem Thema Lawinen zu beschäftigen. Vor einiger Zeit war ich auf einer Presseveranstaltung des DAV zum Thema Lawinen und habe dort viel über das Thema gelernt. Erst gab es etwas Theorie und dann ging es raus.

Unfälle vermeiden

Beim Thema Lawinen geht es in erster Linie darum Unfälle zu vermeiden. Um das zu tun sollte man als erstes den Lawinenlagebericht lesen und diesen auch verstehen. Das ist jedoch nicht ganz einfach, denn der Bericht ist auf den ersten Blick ziemlich unverständlich geschrieben. Dann muss der Bericht natürlich noch in die Praxis umgesetzt werden. Das ist jedoch genauso kompliziert. Denn jetzt muss man einiges über den Berg wissen. Wie steil ist er? Welche Ausrichtung hat er? … Es sollte gerade im Winter immer bei der Tourenplanung die Möglichkeit umzudrehen mit eingeplant werden. Wenn einem die Lawinenlage zu riskant erscheint ist es keine Schande umzudrehen.

Lawinenbergung

Wenn es doch zu einem Lawinenunfall kommt dann muss der verunglückte geborgen werden. Und das muss sehr schnell gehen. Für eine Lebendbergung bleibt nicht viel Zeit und der Verschüttete kann sich nicht selber befreien. Damit es überhaupt möglich ist einen Verschütteten zu suchen und zu finden muss jeder eine komplette LVS Ausrüstung dabei haben und mit dieser umgehen können. Denn NUR mit der kompletten Ausrüstung besteht überhaupt eine Chance zur Lebendbergung. Verschiedene Tests der Alpenvereine haben gezeigt das wenn auch nur ein Teil der Ausrüstung fehlt, es nicht mehr möglich ist der Verschütteten rechtzeitig zu bergen. Die LVS Ausrüstung besteht aus Schaufel, Sonde und Ortungsgerät.

Mein Fazit

Da das Thema Lawinen extrem komplex ist empfehle ich jedem der im Winter in die Berge geht einen Lawinenkurs zu besuchen. In diesen Kursen lernt Ihr die Theorie und es wird Euch in der Praxis gezeigt wie so ein Lagebericht zu lesen und verstehen ist. Außerdem kann die Verschüttetensuche in speziellen Testfeldern geübt werden, dies ist nämlich gar nicht so leicht wie man vielleicht denkt.

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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