Interview mit Thomas Rathay und Silke Rommel

Interview mit Thomas Rathay und Silke Rommel

Wie bereits in den letzten beiden Monaten gibt es auch im Januar wieder ein Interview. Diesmal haben Thomas Rathay und Silke Rommel von Outdoor Hochgenuss meine Fragen beantwortet.

Stellt Euch bitte kurz vor:

Thomas: In Berlin geboren, bin ich in Brandenburg aufgewachsen und schon immer sehr naturverbunden. Meinen Traumberuf als Fotodesigner habe ich dann in Esslingen am Neckar erlernt und seitdem bin ich auch dem Ländle treu geblieben. Neben der Outdoor- und Tourismusfotografie, nicht nur für unseren Blog, fotografiere ich Events, Firmenportraits und Architektur. Ich gebe auch mehrmals im Jahr Outdoorfotokurse und da schließt sicher der Kreis wieder.
Silke: Ich bin gebürtige Stuttgarterin und meine Homebase ist auch nach wie vor hier im Ländle. Ich bin freiberufliche PR-Beraterin und Eventmanagerin. Beruflich wie in der Freizeit bin ich gerne outdoors aktiv und die Texttante für unseren Blog.

Wie seid Ihr zum Wandern und Reisen gekommen?

Wir verbringen beruflich viel Zeit vor dem PC und frische Luft tut gut, um das Hirn zu lüften. Wandern ist hierfür ideal, denn dafür braucht es einfach wenig Zusatzausstattung, Hauptsache ein Vesper ist im Rucksack dabei. Wir haben mit der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald tolle Trekkingregionen vor der Haustüre und auch in Stuttgart kann man in den Weinbergen wunderbar wandern. Generell sind wir seit einiger Zeit begeistert von den Naturschönheiten in der unmittelbaren Umgebung, die wir aber auch gerne weiter fassen … Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Skandinavien … liegt doch alles vor der Haustür, oder!?

Habt Ihr einen Lieblingsort, eine Lieblingsgegend oder einen Lieblingsberg?

Wandern im Herbst in Schweden ist für uns schon etwas ganz besonderes. Die Stille und Einsamkeit, die vielen Seen, die reifen Blaubeeren, die Möglichkeit das Zelt sehr unkompliziert (fast) überall aufzuschlagen zu dürfen. Mit diesen Komponenten sind wir ganz schnell im Entspannungsmodus. Wir können uns aber nie so recht entscheiden: Schweden, Frankreich oder doch die Schwäbische Alb?

Was war Euer schönster Moment auf einer Reise oder in den Bergen?

Sonnenaufgangswanderungen auf einen Berggipfel finden wir sehr beeindruckend. Man startet im Dunkeln und erlebt wie die Natur langsam erwacht. Das Farbenspiel auf dem Gipfel wenn man ca. eine halbe Stunde vor dem Sonnenaufgang sein Ziel erreicht hat, ist atemberaubend. Außerdem finden wir es klasse, dass man praktisch am frühen Morgen schon etwas Eindrucksvolles erlebt hat und dann noch den ganzen Tag für weitere schöne Erlebnisse vor sich hat.

Gab es schon mal eine Situation die im Nachhinein viel zu krass war?

Wir waren in Kanada unterwegs und haben in der Nachsaison in einem Nationalpark gezeltet. Am Abend hatten wir Besuch von einem Bären, der die Mülltonnen geplündert hat und dabei auch Appetit auf unser Zelt verspürte. Glücklicherweise sind wir, bevor er in unsere Behausung gebissen hatte, in unser Auto geflüchtet, da hatten wir echt hohen Blutdruck und machten die restliche Nacht gefühlt kein Auge zu! Die Bissspuren dienen immer noch als zusätzliche Belüftungsöffnungen im Zelt und als Mahnung zur Vorsicht.


Habt Ihr noch Tipps für meine Leser zum Thema reisen und wandern?

Wir lieben die kleinen Outdoor-Abenteuer im Alltag, z.B. eine Wanderung mit Übernachtung ohne im Vorfeld die Übernachtungspension gebucht zu haben. Neben dem Wandern sollte jeder auch mal die Fortbewegungsart wechseln. Aus dem Kanu oder vom Rad aus ergeben sich ganz neue Perspektiven, selbst wenn man die Gegend nicht wechselt. Und ja klar, eine Sonnenaufgangswanderung muss jeder mal erlebt haben, auch wenn das Bett noch so warm und weich ist. Das frühe Aufstehen lohnt sich.

Sonnenaufgangswanderung auf den Fleckner

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

One Reply to “Interview mit Thomas Rathay und Silke Rommel”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*