Wochenendtrip nach Arco

Wochenendtrip nach Arco

Vor kurzem haben mich zwei Freundinnen aus der Kletterhalle gefragt ob wir nicht mal wieder draußen klettern wollen. Natürlich war ich sofort dabei. Auf der Suche nach einem Ziel ist uns dann spontan die Idee gekommen wir könnten ja übers Wochenende nach Arco fahren. Da es das erste Ferienwochenende in Bayern war haben uns alle, denen wir davon erzählt haben, für verrückt erklärt. Doch davon haben wir uns nicht abhalten lassen.

Tag 1 – Auf nach Arco

Am Freitag Nachmittag habe ich die beiden Mädels eingesammelt und dann ging es los. Wie immer hatten wir das Gefühl etwas vergessen zuhaben und kurz vor der Autobahn ist uns dann eingefallen was es war. Das Kletterseil. Also noch einmal zurück und das Seil holen, dann ging es auf die Autobahn. Doch kurz vor dem Irschenberg begann es sich zu stauen. Ich dachte mir nur, das geht ja gut los. Doch ab dem Inntaldreieck war kaum noch Verkehr und so kamen wir gut voran. Da wir die Vignette für Österreich und die Maut für den Brenner bereits im Vorfeld erledigt hatten gab es den nächsten Stopp erst an der Mautstation Sterzing auf der Ital. Autobahn. Auch hier waren wir etwas überrascht wie gut wir vorankommen. Dann ging es wieder runter von der Autobahn und als wir den ersten Blick auf den Gardasee hatten stieg die Stimmung noch höher als es sowieso schon war. Jetzt dauerte es nicht mehr lange und wir standen vor dem Campingplatz Arco. Hier waren fast alle Plätze belegt und eigentlich war der Mindestaufenthalt 3 Tage. Doch wir hatten Glück und durften uns dennoch einen Platz aussuchen. Jetzt noch schnell die Zelte aufgebaut und dann gab es etwas zu essen. Die Mädels waren perfekt ausgestattet und hatten jede Menge dabei. Nach dem Essen wollten wir noch ein wenig zum bouldern gehen, also ging es raus aus dem Campingplatz und über die Straße. Hier gibt es jede Menge Felsen zum klettern und bouldern. Da es doch schon recht dunkel war beschlossen wir anschließend noch in die Boulderhalle auf dem Campingplatz zu gehen, bevor es zurück zum Zelt und ins Bett ging.

Tag 2 – Kletter, Schoppen, Bouldern

Da wir leider nur wenig Zeit hatten ging es früh aus dem Bett und da wir uns hier nicht wirklich auskennen ging es nach dem Frühstück direkt wieder in das Gebiet gegenüber dem Campingplatz. Hier haben wir uns an den unterschiedlichsten Routen an verschiedenen Felsen versucht. Das ist uns nicht immer gelungen, denn zum Teil waren diese einfach zu schwer für uns. Aber einige waren auch einfach schon viel zu speckig. Doch irgendwann wurde es uns einfach zu heiß und wir haben beschlossen in die Stadt zu gehen und dort ein Eis zu essen. Da ich aber auch Hunger hatte gab es direkt nach dem Eis noch eine Pizza. Es war uns immer noch zu heiß zum Klettern, also sind wir noch etwas durch die Kletterläden in Arco gezogen bevor es irgendwann zurück zum Campingplatz ging. Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder über die Straße. Jetzt wollten wir noch etwas bouldern. So zogen wir von Fels zu Fels, boulderten ein wenig und es ging weiter. Plötzlich entdecke ich auf einen Block gegenüber ein Ziege. Dass konnte ich erst nicht glauben und dachte das ich mich geirrt hatte. doch da war wirklich eine. Als Sigi zu mir kam war die Ziege jedoch bereits verschwunden. Doch als wir am nächsten Fels bouldern wollten kamen zwei Ziegen in unsere Richtung, aber sie haben sich nicht bis zu uns getraut. Als es wieder dunkler wurde und sich der Hunger breit machte ging es zurück zum Campingplatz. Hier haben wir den riesigen Vorrat der Mädels zu einer Bank geschleppt und uns dann darüber her gemacht. So ließen wir den Abend auf dem Platz ausklingen.

Tag 3 – Auch das Wetter weint

Bereits in der Nacht hatte sich ein Gewitter angekündigt, doch es blieb trocken. Doch am Morgen sah es schon sehr nach Regen aus und er kam auch. Wir haben es gerade noch so geschafft die Zelte trocken ins Auto zu bekommen. Gefrühstückt haben wir dann im überdachten Bereich am Eingang zum Campingplatz. Da wir bei dem Wetter nicht zum Klettern oder Bouldern konnten haben wir beschlossen noch zum Gardasee zu fahren. Wenig später standen wir am See. Leider war beim Wetter keine Besserung in Sicht und so ging es wieder zurück nach München. Auch hier ging es erstaunlich gut, es war zwar viel Verkehr aber es hat sich nur am Ende der Ital. Autobahn gestaut.

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

2 Replies to “Wochenendtrip nach Arco”

  1. Hey! Geiles Wochenende! Würde ich zu gerne auch machen kommt auf jeden Fall auf meine Liste.
    Nach meiner letzten Klettertour hab ich erst mal Erholung verdient und bin deswegen ins Wellnesshotel Meran gefahren. Nur zu empfehlen.

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