Skifahren und Naturschutz

Skifahren und Naturschutz

Schon seit langer Zeit habe ich kaum Verständnis für Schneekanonen. Denn ich finde es absolut nicht richtig das wir versuchen uns die Natur so hinzudrehen wie wir es gerade brauchen. Außerdem sehen die Schneekanonen im Sommer extrem hässlich aus, die Speicherseen für das viele benötigte Wasser und die Lifte sind auch nicht gerade eine Augenweide. Zur Zeit ist es sogar so warm das es kaum Möglich ist die Pisten zu beschneien. Doch auch daran wird schon geforscht, es wird zur Zeit versucht Kunstschnee zu erschaffen der selbst bei plusgraden nicht so schnell schmilzt. Für mich ist das absolut absurd, es wird überall versucht Energie zu sparen, aber für die Beschneiung wird sie zum Fenster raus geblasen. Doch auf Kunstschnee fährt es sich nicht gut und wenn alles außer der Piste grün ist kommt doch auch keine Stimmung auf. Ich verstehe Euch ja wenn Ihr auf die Piste wollt, aber ich bitte Euch dennoch diesen Unsinn nicht zu unterstützen und mit dem Skifahren zu warten bis es genug ECHTEN Schnee gibt. Es wäre nämlich sehr schön wenn wir Unsere Berge und Unsere Natur nicht zerstören, denn wir wollen noch lange etwas von ihr haben. Daher denke ich wir sollten uns einfach mit den Gegebenheiten abfinden. Im Sommer müssen wir das ja auch, denn es ist zum Glück (noch) nicht möglich den Regen an den Wochenenden abzustellen.

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

One Reply to “Skifahren und Naturschutz”

  1. Absolut richtig. Es gibt keine Rechtfertigung für das Skifahren um jeden Preis – weder für die „Konsumenten“ noch für die Anbieter, die Ferienregionen. Gerde die niedrigeren in den (bayerischen) Alpen werden sich über kurz oder lang sowieso Alternativen überlegen müssen. Statt in den immer weiteren Ausbau von Pisten, Liftanlagen und Schneekanonen zu investieren, wäre es sinnvoll und nachhaltiger, neue und alternative Wege zu suchen, die Regionen auch für den Fremdenverkehr relevant zu machen.
    Die Zeit des Massenskitourismus, wie er in den 80er und 90er Jahren in Fahrt kam, wird sich so oder so dem Ende zuneigen. Der mangelnde Schnee in den niedrigeren Skigebieten ist sicher einer der Hauptgründe, aber nicht der einzige.

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