SunnyBAG LEAF

Kurz vor der Tour zusammen mit meinem Vater in der Texelgruppe habe ich in einer Pressemeldung vom SunnyBAG Leaf erfahren. Folgendes stand in dieser Mitteilung:

Liebe Medienpartner,
das junge Unternehmen SunnyBAG aus Österreich präsentiert mit dem LEAF eine mobile Stromversorgung für Outdoor-Aktivitäten. Über einen USB-Ausgang können Smartphones, MP3-Player, Kameras und vieles mehr jederzeit und überall umweltfreundlich geladen werden.

Das machte mich neugierig, besonders da ich eine Woche lang von Hütte zu Hütte wandern wollte und dabei nicht wusste wie ich mein iPhone laden soll.
Kurz bevor ich nach Südtirol aufgebrochen bin kam das Solarsystem bei mir zu Hause an, was ich sofort vermisste war eine Bedienungsanleitung, es lag lediglich ein kleiner Zettel mit wenigen Informationen dabei. Nach dem ich meinen Tourenrucksack gepackt hatte machte ich mich daran das LEAF am Rucksack zu befestigen, mit den mitgelieferten befestigungs Gummis war dies kein Problem.
Als es dann endlich los ging steckte ich den mitgelieferten Akku zum laden an und obwohl es schon recht dunkel war begann dieser sofort zu laden. Da es in der Texelgruppe fast nirgends ein Handy Netz gibt hat mein Handy viel Strom verbraucht, daher entschloss ich mich es am Akku anzuschließen bevor dieser vollständig geladen war und es kamen mir langsam Zweifel ob ich es tatsächlich schaffe mein Handy nur mit dem Panel am laufen zu halten. Wegen meiner Zweifel beschloss ich Strom zu sparen und mein iPhone in den Flugmodus zu stellen, dies stellte sich auch als sehr gut heraus, da der Akku sogar nach zwei Tagen (Sonne/Wolken mix) nicht komplett geladen war. In der Pressemeldung heißt es das der Akku bei voller Sonneneinstrahlung und Optimalen Winkel in ca. 2 – 3 Stunden geladen sein soll, doch selbst als ich das SunnyBAG LEAF im Fenster direkt in die Sonne gehangen habe hat es mehr als einen Tag gedauert den Akku zu laden.
Richtig gut hat mir die Solarzelle am Rucksack gefallen, denn durch ihre Flexibilität hat sich diese wunderbar der Form vom Rucksack angepasst. Dank dem flexiblen USB Anschluss konnte ich den Akku in der Deckeltasche aufbewahren, dadurch hatte ich keinerlei Einschränkung während der Verwendung des SunnyBAG.
Abschließend kann ich zu dem SunnyBAG LEAF sagen, der Akku ist unterwegs eine tolle Sache, die Solarzelle ist ganz gut, doch als einzige Stromversorgung leistet sie zu wenig und der Preis von 149€ wäre mir persönlich etwas zu viel dafür.

Hinweis:

Das SunnyBAG LEAF wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt, dies ändert jedoch nichts an meiner Beurteilung. Ich erwähne hier sowohl Positive als auch Negative Eigenschaften und habe mich weder vom Hersteller noch von der PR Agentur beeinflussen lassen.

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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