Der Große Aufacker

(Winter)Wanderung auf den Großen Aufacker

Gutes Wetter aber hohe Lawinengefahr am Wochenende, daher gibt es nur einen niedrigen Berg. Mit dem Großen Aufacker in den Ammergauer Alpen hatten wir ein Ziel gefunden welchen den Anforderungen entsprach. Da die Wanderung nicht besonders lang war haben wir uns entschlossen nicht so früh aufzubrechen. Das war ein Fehler. Bereits auf der Autobahn standen wir im Stau und so brauchten wir auch zwei Stunden um den Parkplatz an der Laberbahn in Oberammergau zu erreichen.

Der Aufstieg

Jetzt konnte es endlich losgehen. Wir folgten vom Parkplatz aus dem gut beschilderten Weg in den Wald. Anfangs führt unser Weg an einem Bach entlang. Doch nach kurzer Zeit erreichen wir eine Brücke, überqueren diese und es geht im Wald bergauf. Der Weg im Wald ist recht unspektakulär, aber es gibt immer wieder eine gute Aussicht auf das Ammertal. Leider sind einige dieser Stellen nicht so schön das es sich um gerodete Stellen handelt. Nach einiger Zeit erreichen wir eine Lichtung, an deren Ende überqueren wir die Forststraße und stehen vor einer einladenden Bank. Doch mein Hund der Leon hat keine Lust auf eine Pause, daher drängt er uns weiter zu gehen. Hinter der Bank schlängelt sich der Weg weiter durch den Wald. Auf dem Weg überqueren wir ein weiteres mal die Forststraße. Je höher wir dabei kommen desto weißer wird es, aber der Schnee reicht gerade so um den Boden zu bedecken. Irgendwann erreichen wir eine weitere Lichtung, an dieser wenden wir uns leicht nach rechts und sehen bereits den Gipfel des Großen Aufacker. Wenig später stehen wir auch an den Überresten des Gipfelkreuzes. Hier gibt es natürlich erst einmal die Gipfelbrotzeit.

Der Abstieg

Nach dem die Brotzeit verspeist war, konnten wir den Leon nicht länger davon überzeugen hier oben zu bleiben also ging es wieder los. Es ging den verschneiten Hang bergab, aber wir bogen nicht auf den Aufstiegsweg in den Wald ab sondern folgten ihm weiter bis zu ende. Erst jetzt ging es in den Wald. Nach kurzer Zeit ging es auf der verschneiten Forststraße weiter. Wir folgen den Schildern „Oberammergau über Romanshöhe“. Nach einiger Zeit kommen wir aus dem Wald heraus und sehen vor uns ein Gebäude. Als wir näher kommen stellen wir fest das es sich um ein Berggasthaus handelt. Diese Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen und kehren ein. Ich gönne mir hier einen leckeren Mohnkuchen und einen Almdudler. Nach der Stärkung geht es weiter in Richtung Oberammergau. Am Ortsrand entlang gelangen wir zum „Altherrenweg“ und über diesen wieder zurück zum Auto.

Mein Fazit

Eine tolle Wanderung wenn es mal nicht so weit sein soll, die Lawienenlage keine hohen Berge hergibt oder es im Sommer zu warm ist.
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über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

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