Biwakieren und Fotografieren

Im letzten Artikel habe ich ja bereits davon erzählt das ich mit dem Maik im Rofan unterwegs war und wir dort auf dem Spieljoch Biwakiert haben. Natürlich waren wir nicht nur unterwegs um in dieser beeindruckenden Landschaft zu wandern, sondern wir wollten auch den Sonnenuntergang sowie den Sonnenaufgang fotografieren. Dazu eignete sich das Spieljoch sehr gut, denn es befindet sich genau gegenüber vom höchsten Berg im Rofangebirge, dem Hochiss. Da noch mehr als genug Zeit war machten wir es uns auf dem Gipfel erst einmal bequem, aßen etwas und genossen die Ruhe hier oben. Als der Sonnenuntergang langsam näher kam fingen wir an die Ausrüstung aufzubauen und eine passende Stelle zu suchen, doch leider fehlte überall der Vordergrund. Also mussten wir improvisieren und ich hatte die Idee ein Steinmandl zu bauen. Gesagt getan, von überall schleppten wir kleine und Große Steine an. Jetzt stand einem erfolgreichen Shooting nichts mehr im Weg.
_MG_1957
Irgendwann war das Bild auf der Speicherkarte und die Sonne verschwunden, jetzt war es Zeit zum schlafen denn die Nacht war nicht besonders lang. Gegen 4 Uhr klingelte der Wecker schließlich wollten wir den Sonnenaufgang nicht verpassen. Leider lag im Tal eine dicke Dunstschicht und so wurde der Sonnenaufgang nicht so toll wie wir gehofft hatten, denn die Sonne musste erst einmal über diese Schicht kommen bevor wir etwas von Ihr sahen. Mit der Sonne kam auch Wärme und Hunger, also stiegen wir nach dem Shooting ab zur Erfurter Hütte.
_MG_1978

über Markus

Markus ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Fotograf und Blogger. So oft es irgendwie geht zieht es ihn in die Natur. Aus dieser Leidenschaft heraus hat er den Outdoor-Blog.org ins Leben gerufen, hier berichtet er von seinen kleinen und großen Abenteuern.

One Reply to “Biwakieren und Fotografieren”

  1. „Hinaufgeschaut! – Der Berge Gipfelriesen
    Verkünden schon die feierlichste Stunde;
    Sie dürfen früh des ewigen Lichts genießen
    Das später sich zu uns hernieder wendet.
    Jetzt zu der Alpe grüngesenkten Wiesen
    Wird neuer Glanz und Deutlichkeit gespendet,
    Und stufenweis herab ist es gelungen; –
    Sie tritt hervor! – und, leider schon geblendet,
    Kehr’ ich mich weg, vom Augenschmerz durchdrungen…“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*